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MEDIENSTANDORT

Startups fördern

Die ganze Stadt im Blick
Altona weiter vorn

Gabi Dobusch

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

Musikstadt Hamburg

Betriebsfähigkeit des Otzenbunkers herstellen

Zur Musikstadt Hamburg gehören nicht nur die Elbphilharmonie und die Staatsoper, sondern auch zahlreiche Orchester und Bands. Egal ob Orchester oder Band: Alle Musikerinnen und Musiker müssen proben. Für letztere ist das allerdings häufig ein Problem, denn kostengünstige Musikproberäume sind überall in Hamburg stark nachgefragt. In szenenahen Lagen wie St. Pauli sind sie ein besonders begehrtes und knappes Gut. Im November 2018 wurde der Musikbunker in der Otzenstraße, in dem viele bekannte Bands wie Die Sterne und Die Goldenen Zitronen geprobt und ihre Karrieren gestartet haben, stillgelegt. Aufgrund von Lärmbeschwerden, fehlender Notausgänge und unzureichender Belüftungsmöglichkeiten wurde dem Eigentümer durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte bis auf weiteres die Nutzungsgenehmigung entzogen. Eigentümer und Stadt investieren nun beide, um die Proberäume zu sichern.

Neues Depot

Das neue Depot der Staatsoper

Depot Staatsoper

Und noch eine Depoteröffnung! Nach dem Depot für die Stiftung Historische Museen Hamburg hat nun auch die Staatsoper endlich ihr neues Depot - gut zu erreichen, technisch auf hohem Niveau, architektonisch gelungen. Eine Bereicherung für Rothenburgsort.

Hamburger Symphoniker

Die Symphoniker sind in die Schlagzeilen geraten - allerdings dieses Mal nicht aufgrund ihres künstlerischen Engagements. Der federführende Haushaltsausschuss sowie der Kulturausschuss werden nun über die Mitteilung der Kulturbehörde (Drs. 9097) - Nachbewilligung von Haushaltsmitteln in Höhe von 1.700.000 Euro beim Titel 03.3.3920.686.12 „Zuschuss an die Hamburger Symphoniker e.V.“ zur Entschuldung und Zukunftssicherung des Orchesters" - beraten. Wie in der Senatsdrucksache nachzulesen ist, hatte das Orchester eine wahre Pechsträhne. Allerdings gilt es auch sicherzustellen, dass eine solche Situation zukünftig gar nicht erst wieder entstehen kann.

Elbphilharmonie: Die Zukunft ist da!

G.Dobusch bei Konzert der Symphoniker

Konzert Symphoniker

Heute wird sie eröffnet - und wir sind alle ziemlich aufgeregt und hoch erfreut, weil wir dabei sein dürfen! So viele Jahre, so viele Diskussionen, so viel Ärger auch - aber sie ist einfach phantastisch geworden! Ich kann nur empfehlen - einfach ausprobieren! Zumindest die Plaza, oder Schlange stehen für eines der günstigen Hamburg-konzerte, oder den Kleinen Saal asuprobieren, oder... Ganz gleich - dieses Gebäude hat einen noch nie kalt gelassen, aber nun ist es das Musikhaus für alle und strahlt um einiges heller als zu den schwierigen PUA-Zeiten, die fast schon vergessen sind.
Weisse Haut

Weisse Haut

Neue Ära?!

Man hört so wenig!? Derzeit macht der Bau wenig von sich hören - und macht im Stillen aber Fortschritte! Das hätten wir uns natürlich schon früher so gewünscht, aber Schwamm drüber. Hamburg kann wieder auf ein einzigartiges Konzerthaus hoffen...
Balkon

Balkon

PUA: Abschlussbericht

Anfang April beendete der Parlamentarische Untersuchungsausschuss Elbphilharmonie mit Annahme des Abschlussberichts seine Arbeit. Insgesamt wurden über 40 Zeuginnen und Zeugen vernommen. Der PUA war vor drei Jahren auf Antrag der SPD neu eingesetzt worden, um die Aufarbeitung der letzten Legislaturperiode fortzusetzen. Der Bericht stellt den Vorgängersenaten ein verheerendes Zeugnis aus und analysiert sehr genau die Kette von Fehlern, die von der Planung über die Ausschreibung, die Projektüberwachung bis hin zur Ausführung gemacht wurden. Er benennt sehr deutlich die Verantwortlichen der unterschiedlichen Handlungsebenen, wobei die politische Verantwortung bei dem ehemaligen Ersten Bürgermeister Ole von Beust verortet wird.
Elbphilharmonie 2014

Elbphilharmonie 2014

Mal was Positives!

Tatsächlich hat HochTief den ersten Zwischentermin nach der Neuordnung eingehalten. Laut Kulturbehoerde wurde vereinbarungsgemäß die 3 D-Planung für den Großen Saal und die zugehörige Technikzentrale zur Bauausführung fertiggestellt und ein Sicherheitskonzept für das Gesamtgebäude vorgelegt. Diese Unterlagen wurden bereits geprüft und freigegeben. Der erste Vertragstermin nach der Neuordnung ist damit eingehalten worden.
Bei Nacht

Bei Nacht

Die Bürgerschaft hat zugestimmt!

Die SPD-Fraktion hat geschlossen für die Vertragsneuordnung gestimmt. Nachdem sämtliche von den Fraktionen der Bürgerschaft benannten Gutachter sich in den drei Sachverständigenanhörungen für eine Unterzeichnung der vom Senat ausgehandelten Verträge ausgesprochen hatten, gab es unseres Erachtens keine gewichtigen Gründe mehr, die Fortführung des Baus weiter hinauszuzögern.
Die SPD-Fraktion hatte zuletzt bereits die Vorlage der Drucksache zur Elbphilharmonie als wichtigen Schritt zur vollen Kostentransparenz begrüßt. Zum ersten Mal war deutlich geworden, was für die Elbphilharmonie wirklich auf der Schlussrechnung steht. Die ganzen Nebenkosten waren nämlich in den Drucksachen der Vorgängersenate häufig genug unerwähnt geblieben. Gut 530 Millionen Euro davon fallen letztlich in die Verantwortung CDU-geführter Senate und beruhen auf den damaligen Beschlüssen. Die Neuordnung mit allen Nebenkosten - mit der alle Geburtsfehler des Projekts endlich beseitigt werden - schlägt nun nochmal mit gut 250 Millionen Euro zu Buche.
Damit haben wir nicht nur bei den Verträgen Transparenz - die stehen erstmals für jede Bürgerin und jeden Bürger nachlesbar im Internet -, sondern auch bei den Kosten. Das Parlament konnte sich seit Anfang März 2013 mit den Inhalten der Neuordnung beschäftigen und in die Materie einarbeiten.
Die anderen Fraktionen stimmten in der Sondersitzung der Bürgerschaft aus durchsichtigen Gründen gegen die Neuordnung (oder enthielten sich), ohne Alternativen aufzeigen zu können. Wir wollen, dass die Elbphilharmonie ein Erfolg wird - ein Projekt, unter dem andere Projekte keineswegs leiden dürfen, ein Projekt nicht nur für wenige, sondern für die ganze Stadt. Dafür werden wir Abgeordnete Verantwortung übernehmen und uns stark machen. Einen entsprechenden Antrag haben wir auf den Weg gebracht.

Die Verträge sind unterzeichnet!

Und sie wächst - wahrscheinlich - doch! Die Verträge sind unterzeichnet und der Senat legt ab Montag nach und nach die Akten vor, die in Zusammenhang mit der Entscheidung für den Weiterbau mit HochTief stehen. Bis Ende Juni soll die Bürgerschaft dann entscheiden! Und dann wächst die Elbphilharmonie - wahrscheinlich - wieder.
Das Dach

Das Dach

Nochmal bis zu 200 Mio bis zur Fertigstellung?!

Nun steht fest - die Elbphilharmonie kostet die Stadt noch einmal 200 Mio - ganz gleich ob sie kündigt und alleine weiter baut oder aber sich doch mit Hochtief einigt. Und obwohl die Entscheidung zwischen zwei Übeln immer schwierig zu treffen ist, tendierte meine Fraktion in der Sondersitzung in Richtung Weiterbauen mit Hochtief - trotz allem!
Bis zum Vorliegen der unterschriftsreifen Verträge dauert es naturgemäß wieder einige Wochen. Solange kann das Parlament diskutieren, bevor wir uns Ende Februar endgültig festlegen müssen.

Dach abgesenkt

Das Dach ist unten. Lange Zeit tat sich nichts - dann bewegte es sich um einen Zentimeter - nun ist es abgesenkt. Negative Folgen: keine! Wir werden sehen, ob der Rest nun auch noch so nahezu geräuschlos gelöst werden kann. Mir würde das - so als kleines Weihnachtsgeschenk - gut gefallen!

Eckpunktevereinbarung

GeruestNach monatelangem Stillstand besteht nun nach der Vereinbarung von Eckpunkten mit Hochtief berechtigte Hoffnung, dass sich auf der Baustelle Elbphilharmonie in der nächsten Zeit wieder etwas tut. Wer neugierig ist, kann versuchen, Karten für die begehrten Besichtigungstermine zu bekommen. Mit einer Fertigstellung ist leider vor 2014 nicht mehr zu rechnen - bis dahin wird es weiter ein Vorlaufprogramm mit Elbphilharmonie Konzerten an anderen Orten der Stadt - z.B. in der Laeiszhalle - geben.

Milliardengrab Großbaustelle

PlanetopiaWarum die Kosten so oft explodieren - so der Titel des Beitrags von Planetopia. Das TV-Team lief mit mir vor der letzten Einigung der Stadt mit HochTief über die Baustelle der Elbphilharmonie, als überall noch Stillstand herrschte. Den Beitrag können Sie sich hier als Video ansehen.

Es wird großartig!

Elbphilharmonie 4-2010Eines Tages wird sie fertig sein - die Elbphilharmonie, Hamburgs zukünftiges Wahrzeichen. Das Gebäude, das weltweit mit Hamburg assoziiert werden wird.
Leider zieht sich die Fertigstellung unsäglich in die Länge - die Gründe dafür versuchen wir seit letzter Legislaturperiode im Untersuchungsausschuss aufzuarbeiten. Nun sieht es so aus, als würde es endlich wieder zügig weitergehen. Das wäre schön, denn wir Hamburgerinnen und Hamburger sind schon kurz davor gewesen, die Geduld zu verlieren.

Stärkung der Clubszene

Hamburg ist Musikstadt. Die einzigartige Clublandschaft ist die Basis für das international renommierte Reeperbahn Festival. Die Hamburger Clubs prägen das Stadtbild. Über 120 Musikspielstätten, um die 20.000 Musikveranstaltungen und jährlich vier Millionen Clubbesucherinnen und -besucher machen Hamburg zur Live-Musik-Hauptstadt der Bundesrepublik. Seit Beginn der Rot-Grünen Regierungskoalition wurden und werden insgesamt neun Clubs, darunter auch der legendäre "Golden Pudel Club" sowie das "Uebel & Gefährlich" und das Clubschiff "MS Stubnitz", mit mehr als einer Million Euro aus dem "Sanierungsfonds Hamburg 2020" bei diversen Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen unterstützt. Auch zukünftig können nach entsprechender Bedarfsermittlung Clubs mit Mitteln aus dem Sanierungsfonds unterstützt werden. Um die Planungssicherheit der privaten Musikbühnen zu stärken, soll deshalb die aktuelle Fördersumme des LCA in künftigen Haushalten abgesichert werden. Maßnahmen, bei denen technologische und bauliche Lärmschutzmaßnahmen, Schallschutzgutachten und Mediationsverfahren in der Anwohner/innen-Kommunikation eine Rolle spielen, werden geprüft.

Reeperbahnfestival

Reeperbahnfestival

Jazz

Jazz gehört unbedingt zum Profil einer zukünftigen Musikstadt Hamburg. Diese Musiksparte macht aktuell zwar nur einen Anteil von 1,4 Prozent des Gesamtumsatzes des bundesdeutschen Phonomarktes aus, ist aber von herausragender Bedeutung für die Musikszene insgesamt. Jazzmusik ist in erster Linie Livemusik und stellt für Musikerinnen und Musiker, die oftmals zwischen verschiedenen Musikstilen "wandern", ein unverzichtbares Experimentierfeld und die Keimzelle für innovative Entwicklungen in ihrem Gesamtschaffen dar.
Die SPD-Fraktion hatte aufgrund des großen Handlungsbedarfs in diesem Bereich bereits in der letzten Legislaturperiode zugesagt, die Situation der Jazzmusik in Hamburg erneut zu thematisieren, um konkrete Maßnahmen zur Verbesserung zu entwickeln. In einem ersten Schritt stehen nun folgende Punkte im Mittelpunkt:
a) Die Bewerbung Hamburgs für den ECHO Jazz für die nächsten drei Jahre
b) Die Stärkung des Jazzbüros e.V., als der Anlaufstelle für die Jazzszene
c) Maßnahmen zur Unterstützung von Jazzprogrammschienen, Jazz-Abenden bzw. Konzertreihen insbesondere in Subkulturkontexten (Hafenbahnhof, Bar 227 u.a.m.)
d) Stärkere Einbindung der Möglichkeiten der neu gegründeten Kreativ Gesellschaft in die Bedürfnisse der Jazzszene.
e) Sicherung der Förderung der Jazzfestivals:
f) Maßnahmen zur Sicherung der Ausbildungssituation Hamburg.
(Siehe auch Antrag Jazz.)
Noch braucht es viel Phantasie...

Hamburg als europäische Musikmetropole stärken

Drs. 20/4981), Antrag vom 15.08.2012: Hamburg ist ein zentraler Musikstandort in Deutschland, der auch international durchaus wahrgenommen wird. Das große künstlerische Potenzial einer breit gefächerten Musikszene sowie leistungsstarke Akteure in allen Bereichen der Musikwirtschaft machen Hamburg zu einer wichtigen Musikmetropole in Europa. Diese Position gilt es weiter zu stärken und auszubauen.

PUA

Der Untersuchungsausschuss Elbphilharmonie wurde von der SPD-Fraktion in der 20. Legislaturperiode wieder eingesetzt - ein durchaus ungewöhnliches Vorgehen für eine Regierungsfraktion. Wir wollten aber nicht nachlassen in dem Bemühen herauszuarbeiten, was wann falsch gemacht wurde unter den Vorgängersenaten und was zu der wahnsinnigen Kostenexplosion führte.
Vieles ist deutlich geworden: Die Ausschreibung erfolgte viel zu früh, die Verträge waren nicht gut und suggerierten der Bürgerschaft eine trügerische Sicherheit in Hinblick auf Kostendeckelung, die Entwurfsarchitekten mit der Umsetzung zu betrauen war auch nicht so schlau - die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Jetzt wird es Zeit für den Abschlussbericht.
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