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KREATIVWIRTSCHAFT

Neue Arbeitsplätze

Altona weiter vorn
Danke für Ihr Vertrauen!

Gabi Dobusch

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

Alles rund um Mobilität

S-Bahnhof Ottensen: etwas später, aber mit Dach

Die Eröffnung des S-Bahnhofs Ottensen ist für das Jahr 2020 geplant – knapp zwei Jahre später als ursprünglich vorgesehen. Die Verzögerungen sind für viele Bürgerinnen und Bürger Hamburgs schmerzlich, da die Notwendigkeit eines S-Bahnhofs an dieser Stelle schon seit langem bekannt ist. Aktuelle Berechnungen gehen von mindestens 5000 Fahrgästen am Tag aus - aus dem umliegenden Quartieren, den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner der Mitte Altona und auch Gästen aus dem Theaterstandort Gaußstraße, der jetzt unmittelbar an einem Bahnhofszugang liegen wird. Der Hauptzugang wird am Bahrenfelder Steindamm realisiert. Die ersten Planungen der Bahn AG sahen nur eine rudimentäre Überdachung des Bahnsteigs vor - viele Fahrgäste hätten buchstäblich im Regen gestanden. Die Bürgerschaft hat nun den Senat ersucht, auf eine Überdachung von wenigstens der Hälfte des Bahnsteigs hinzuwirken und dies mit Eigen- sowie Bundesmitteln zu unterstützen.

Pressemitteilung: Der lange Deckel kommt!

Gestern wurde vom Senat der Bau des langen Altonaer Deckels über die A7 beschlossen. Der geplante Lärmschutzdeckel wird eine Länge von 2,3 km haben. Die Bürgerschaft hatte in einem interfraktionellen Antrag den Senat 2014 dazu aufgefordert die Planungen für die im Altonaer Konsens beschlossene längere Überdeckelung zu beginnen. Die zunächst auf Bundesebene geplanten 730 Meter waren vor allem bei den Altonaer Abgeordneten auf entschiedene Ablehnung gestoßen.

Die Autobahn trennt schon seit den 70er Jahre die Stadtteile Bahrenfeld und Othmarschen in der Mitte durch. Die Altonaer Bürgerinitiative
Ohne Dach ist Krach fordert schon seit über zwanzig Jahren einen Deckel für die A7. Lange Jahre kämpften aber auch Bürgerinitiativen wie Apfelbaum braucht Wurzelraum für den Erhalt von Kleingärten rund um die A7. Da die Finanzierung des Deckels, insbesondere in der jetzt beschlossenen langen Variante, überaus anspruchsvoll ist, wurde lange Jahre über Möglichkeiten der Gegenfinanzierung durch den Verkauf von (Garten-)Flächen diskutiert.

Nun entsteht über der Autobahn ein Grünzug, der sich vom Volkspark bis zur Elbe zieht - ganz so, wie ihn schon der ehemalige Altonaer Bausenator Gustav Oelsner Anfang in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts erdacht hatte. Auch für die Kleingärten gibt es Lösungen und zudem entstehen Räume für neuen Wohnungsbau, den der Bezirk Altona dringend benötigt.

Gabi Dobusch: "Ich freue mich sehr, dass dieses für meinen Wahlkreis Altona so wichtige Projekt endlich in unserem Sinne, d.h. zum Wohle Altonas entschieden ist. Perspektivisch wird sich die Wohnqualität in den Stadtteilen Bahrenfeld, Othmarschen und Flottbek dadurch entscheidend verbessern."
Andreas Dressel - 20 Jahre Ohne Dach ist Krach

Andreas Dressel - 20 Jahre Ohne Dach ist Krach

„Altonaer Konsens“ wird zum Hamburger Konsens

Altonaer Bürgerinnen und Bürger haben vor über 20 Jahren die Idee der Überdeckelung der Autobahn A7 nördlich des Elbtunnels geboren und seitdem mit großem Nachdruck gefordert ('Ohne Dach ist Krach'). Jetzt, in 2014, wurde mit den vorbereitenden Baumaßnahmen begonnen. Die Lebensqualität der anliegenden Stadtteile wird sich erhöhen, die Bürgerinnen und Bürger werden nachhaltig vom Lärm geschützt, Grünanlagen, Kleingärten (ja, ich weiß - die müssen wir im Blick behalten!) und Freiräume werden entstehen.
Die SPD Bürgerschaftsfraktion setzt sich gemeinsam mit der Bezirksversammlung Altona und den Bürgerinnen und Bürgern Altonas für eine zeitnahe und größtmögliche Überdeckelung der A7 in Altona ein. Dieser „Altonaer Konsens“ ist Grundlage für den Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft vom 20. Juni. Der Deckel soll demnach mindestens 2030m lang werden, von der S-Bahnbrücke bis zur Höhe des ehemaligen Polizeischießplatzes. Gleichzeitig wird eine Deckelung weiter bis zur Behringstraße technisch, planungsrechtlich und in Bezug auf die Finanzierbarkeit geprüft. Die Notwendigkeit des langen Deckels wird ausdrücklich anerkannt. Der „Altonaer Konsens“ wurde nun zum überparteilichen „Hamburger Konsens“!
Streckenführungen

Streckenführungen

ÖPNV-Strategie Hamburg 2030

Die Diskussion über die Entwicklung der öffentlichen Nahverkehrsmittel (ÖPNV) für die nächsten zehn bis zwanzig Jahre ist derzeit in vollem Gange. Auch wir haben uns dieses Themas angenommen und den Senat in einem Antrag ersucht, "ein Konzept mit dem Ziel eines breiten gesellschaftlichen Konsens über die in den 20er Jahren zu realisierenden ÖPNV-Maßnahmen zu entwickeln, das damit auch über mehrere Legislaturperioden hinaus Wirkung und Verlässlichkeit entfalten kann". Unsere Stadt wächst - und die Kapazitäten müssen dem angepasst werden. Da war es für uns nur naheliegend, nicht nur kurzfristig – wie es manchmal der Politik vorgeworfen wird - zu planen, sondern einen Blick in die Zukunft zu tun.
Verlegte Haltestelle

Verlegte Haltestelle

Bushaltestelle Gerichtsstraße

Mitte Juli 2013 wurde die Bushaltestelle Gerichtstraße auf beiden Seiten um ca. 200 m verschoben. Nach Mitteilung des LSBG (Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer) steht diese Maßnahme in Zusammenhang mit dem Busbeschleunigungsprogramm, das - im Prinzip - für viele Bürgerinnen und Bürger Verbesserung mit sich bringt. Hier allerdings nicht: Die Bushaltestelle steht nun nicht mehr in der Mitte zwischen den Stationen „Max-Brauer-Allee Mitte“ und „Bahnhof Altona“, sondern wesentlich näher am Bahnhof Altona. Dadurch verschlechtert sich die Busanbindung für die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnviertel um die Chemnitzstraße herum und nördlich des Amtsgerichts, zugleich sind das Gericht und andere Einrichtung in der Umgebung schlechter erreichbar. Hier sollte nachgebessert werden. Die Kommunalpolitik hat schon einen entsprechenden Beschluss gefasst.
Sommertour auf Raedern

Sommertour auf Raedern

Mobilität in Altona - Elberadweg kommt!

Die SPD Fraktion der Bürgerschaft hat in ihren Haushaltsberatungen die Mittel für den Bau eines Radfahrstreifens auf der Großen Elbstraße in Höhe von 1.100.000 € eingeplant und einen entsprechenden Antrag in die Bürgerschaft eingebracht. Damit ist die Finanzierung dieser wichtigen Maßnahme, die 2013/2014 umgesetzt werden kann, endlich sichergestellt.
Der Teil des Elberadweges im der Abschnitt zwischen St. Pauli Fischmarkt/Breite Straße und Van-der-Smissen-Straße Ost war aufgrund der Pflasterung für FahrradfahrerInnen bisher praktisch unpassierbar. Darauf wurde von vielen Seiten in den vergangenen Jahren immer wieder hingewiesen - zuletzt durch einen entsprechenden Antrag der Bezirksversammlung Altona im Juni 2011. Als wichtige Ostwestverbindung ist die Realisierung des Radfahrstreifens insbesondere für die PendlerInnen zwischen Innenstadt und Altona ein großer Gewinn und befördert die gewünschte Steigerung des Radverkehrsanteils. Wie das Bezirksamt Altona mitteilt ist „im gesamten Planungsabschnitt ist ein Radfahrstreifen mit einer Regelbreite von 1,60 m zuzüglich 0,25 m Markierung vorgesehen, der im Bereich des Anlieferstreifens mit einem Sicherheitstrennstreifen von 0,50 m inkl. 0,12 m Markierung getrennt wird.“ Im Zuge dieser Maßnahmen wird für Personen mit eingeschränkter Mobilität im Bereich der Bushaltestellen der barrierefreie Zugang verbessert.
Auf dem Weg zum Markt

Auf dem Weg zum Markt

Der neue Bahnhof: Impulsgeber für Altona

Das Gebäudeensemble des neuen Bahnhof Altona am Standort Diebsteich wird Ergebnis eines internationalen Architektenwettbewerbs sein. Nicht nur das Bahnhofsgebäude soll gestaltet werden - als weit sichtbare Landmarke sollen auch zwei flankierende Gebäude entstehen. Zur Sicherstellung einer geordneten Stadtentwicklung im Umfeld hat der Senat ein Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme für das Gebiet beschlossen: Eines der Hauptwerkzeuge zur Verhinderung von Bodenspekulationen ist das Vorkaufsrecht der Stadt. Wie im Bereich der Mitte Altona werden auch in diesem Gebiet alle Schritte zwischen Senat und Bezirk abgestimmt. Letzterer stellt eine Bürgerbeteiligung bei jedem einzelnen Schritt sicher. In Hinblick auf die Überdachung der Bahnsteige wurde ein Kompromiss gefunden - die Bahnsteige erhalten lange Überdachungen, und zwar in Gestalt der vom Hamburger Architekten Büro von Gerkan, Marg und Partner entworfenen Bahnsteigdächer (vgl. Bahnhof Dammtor).

Bushaltestelle wurde zurückverlegt!

Die Bushaltestelle Gerichtstraße, die von den Buslinien 15, 20, 25 und 183 bedient wird, war im Sommer 2013 in beiden Fahrtrichtungen – vorläufig! – um circa 200 Meter in Richtung Bahnhof Altona verlagert worden. Dies hatte zu Protesten geführt: Bürgerinnen und Bürger bemängelten zu Recht eine schlechtere Anbindung von Altona-Nord und -Altstadt, die durch Verbesserungen bei der Barrierefreiheit nicht aufgewogen wurden. Nun sind die Vorplanungen der Behörde beendet und die Haltestellen wurden zurückverlegt. Der abschließende Umbau der Kreuzung erfolgt aber erst in 2015.

Fakten zum Radverkehr

  • Die grüne Verkehrssenatorin hat nur 6,3 km Veloroute ausgebaut, der SPD-Senat 23,7.
  • Unter einer grünen Verkehrssenatorin gab es keine einzige Fahrradstraße, unter der SPD-Regierung gibt es derzeit 6, weitere 18 Standorte werden geprüft.
  • Unter Schwarz-Grün gab es ganze 350 Meter Radfahrstreifen, jetzt sind es 12,26 Kilometer.
  • Unter der Senatorin Hajduk gab es 543 Bike&Ride-Stellplätze, unter Senator Horch knapp 1.900.
  • Unter Regierungsbeteiligung von Herrn Steffen gab es ganze 1,2 km Fahrradschutzstreifen, heute sind es rund 9 Kilometer.

S-Bahn Haltestelle Ottensen

Lange gefordert, nun wird es konkret: Spätestens 2017 wird Ottensen eine eigene S-Bahn-Station haben. 2013 soll der Vertrag mit der Bahn dazu unterzeichnet werden. Die Station ist auf Höhe Thomasstr. geplant.

Sommertour 2012

In 2012 waren Altonaer Abgeordnete und der Fraktionsvorsitzende mit dem Rad unterwegs durch Altona (natürlich sind wir aber zu Fuß über den Markt gelaufen!). Vom Markt in Altona-Altstadt ging es über den Seniorentreff Mekan hin zur Viktoria-Kaserne, von dort dann zum Frauenmusikzentrum und abschließend auf den Kemal-Altun-Platz.

A7-Deckel

Kommt nun der Langdeckel oder kommt er nicht? Es sind nur wenige Meter, um die noch gerungen wird, aber es könnten sehr, sehr teure Meter sein.
Leider ist die Finanzierungsfrage immer noch offen. Immerhin wird nun neu gerechnet, nachdem ein Wohnungsbauunternehmen ein konkretes Angebot für eines der bisher nicht mit eingerechneten Grundstücke vorgelegt hat. Ob es reicht? Enorme Mehrkosten dürften der Stadt auf jeden Fall entstehen - fragt sich nur, in welcher Höhe.
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