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KULTUR

Vielfalt und Lebendigkeit

Altona weiter vorn
Danke für Ihr Vertrauen!

Gabi Dobusch

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

Gleichstellung von Lesben und Schwulen In Hamburg

Fachgespräch LGBTI*

Kasha Nabagesera

Kasha Nabagesera

Zusammen mit der Frauenstiftung filia hatte ich als gleichstellungspolitische Sprecherin meiner Fraktion und Annkathrin Kammeyer als Sprecherin für Lesben und Schwule zum Fachgespräch mit der Right Livelihood Award-Gewinnerin 2015 Kasha Nabagesera (Uganda) ins Hamburger Rathaus eingeladen. Mit dabei: Monika Griefahn, aktuell Vorstand von Right Livelihood Award und seit 30 Jahren in der Jury dabei! Es war beeindruckend vom Kampf um Menschenrechte, um die Rechte von Frauen und LGBTI in Uganda, aber auch auf dem afrikanischen Kontinent insgesamt zu hören. Ein Kampf, der immer noch mit großen Risiken für die Engagierten verbunden ist!

Empfang zu Homosexualität und Sport

SportlerInnen auf dem Empfang

SportlerInnen auf dem Empfang

Ursula Holl, Marcus Urban, Tanja Walther-Ahrens - Stargäste auf dem Empfang im Rathaus

Senatsempfang und Tagung

Im Juli lud Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft sowie Menschen, die sich für die Belange von Schwulen, Lesben, Intersexualität und Transgender engagieren, ins Rathaus zum Thema Homosexualität im Sport ein. Anlass sind die schwul-lesbischen Fußballeuropameisterschaften, die im kommenden Jahr unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters in Hamburg stattfinden werden. Mehr als 30 schwule und lesbische Teams und über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zum IGLFA (International Gay & Lesbian Football Association) European Championship in der Hansestadt erwartet.
In seinem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm (GPR) hatte der Senat ein ergänzendes Richtungspapier zu Fragestellungen der sexuellen Orientierung, gleichgeschlechtlichen Lebensweisen und geschlechtlichen Identitäten angekündigt. Vor diesem Hintergrund fand im Juli auch eine Fachtagung statt, auf der gemeinsam mit Interessenvertretungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, inter- und transgeschlechtlichen Menschen (LSBT*I), mit Verbänden und Institutionen sowie mit der Verwaltung, der Politik und der Wissenschaft über Herausforderungen, Handlungsbedarfe und Lösungsansätze in den verschiedenen Fachpolitiken diskutiert wurde. Die Gesellschaft öffnet sich zwar immer mehr, es bleibt aber noch viel zu tun, bis homo- und bisexuelle sowie trans- und intergeschlechtliche Menschen in Hamburg und anderswo gleichberechtigt leben können und keine Diskriminierung fürchten müssen.

Aufarbeitung der Homosexuellenverfolgung ab 1945

Vor 40 Jahren wurde der §175 und §175a aus dem Strafgesetzbuch reformiert, jedoch erst 1994 ersatzlos gestrichen. Dieser als „Schwulenparagraph“ berühmt-berüchtigte Paragraph 175 stellte sexuelle Handlungen zwischen männlichen Partnern unter z.T. schwere Strafen. Zwar gibt es mittlerweile fundierte Forschungen - auch unter Mitwirkung Hamburger WissenschaftlerInnen - zur Homosexuellenverfolgung im Nationalsozialismus. Die Aufarbeitung dieses beschämenden Zeugnisses der bundesrepublikanischen Rechtsgeschichte fehlt jedoch bisher. Auf Antrag der SPD-Fraktion hat die Hamburgische Bürgerschaft nun beschlossen, die unter dem Paragraphen 175 StGB stattgefundene Verfolgung von Homosexuellen durch die Hamburger Justiz aufzuarbeiten.

Aufarbeitung Homosexuellenverf [Acrobat-PDF-Dokument 15 kb]

SPD-Wagen CSD 2012

SPD-Wagen CSD 2012

Ausstellung

In der Ausstellung “Liberales Hamburg? Homosexuellenverfolgung durch Polizei und Justiz nach 1945“ veranschaulichen die Historiker Gottfried Lorenz und Ulf Bollmann nun ihre Forschungsergebnisse. Demnach wurde der von den Nazis verschärfte §175, der alle sexuell interpretierbaren Handlungen zwischen Männern vom „geilen Blick“ bis zu „beischlafähnlichen“ Handlungen unter Strafe stellte, auch noch Jahrzehnte nach 1945 - bei haeufig personeller Kontinuitaet bei Justiz und Polizei, aber auch Jugendämtern - restriktiv angewandt. Die Ausstellung beleuchtet zudem lesbische Lebensentwürfe der damaligen Zeit sowie strukturelle und gesellschaftliche Stigmatisierungen, mit denen Homosexuelle weiterhin zu kämpfen haben. Die Ausstellung laeuft ab dem 14.10. im Polizeiausbildungszentrum und anschließend im Bezirksamt Eimsbüttel.

Traut Euch!

Mehr als 120.000 Menschen kamen laut Polizeiangaben zum diesjährigen Christopher-Street-Day (CSD) am 4.8.2012 - 20.000 mehr als im Vorjahr. Diese riesige Zahl an Menschen zeigt, dass nicht nur für die 10.000 Teilnehmenden, sondern eben auch eine immer größer werdende Zahl von SympathisantInnen und ZuschauerInnen sich dafür stark macht, dass Schwule, Lesben und Transsexuelle in unserem gesellschaftlichen Alltag gleichgestellt werden. Hierbei geht es nicht nur um die Bekämpfung von Ausgrenzung und Intoleranz, sondern um vollständige Gleichstellung. Die gegenwärtige Diskussion geht vor allem um die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften wie auch der Titel des diesjährigen CSD unmissverständlich klarstellt: 'Ehe 2.0 – Nach den Pflichten jetzt die Rechte!'. Eine Forderung die die SPD-Fraktion seit Langem unterstützt (siehe Hinweis in der rechten Spalte).
Viele Gäste beim CSD-Empfang der Fraktion

Gäste beim CSD-Empfang der SPD-Fraktion im Rathaus

(Foto: Agnes Josam)

30 Jahre CSD in Hamburg

Empfang der SPD-Bürgerschaftsfraktion mit Klaus Wowereit.
30 Jahre Christopher Street Day in Hamburg: Aus diesem Anlass richtete die SPD-Bürgerschaftsfraktion einen Empfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses aus. Am Donnerstag, den 29. Juli 2010 ab 19 Uhr begrüßte ich als Sprecherin der SPD-Fraktion für Gleichstellung, Lesben und Schwule Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, der mit seinem Outing „Ich bin schwul und das ist gut so“ geradezu sprichwörtlich geworden ist und vielen Menschen Mut gemacht hat, ihre Art zu lieben nicht mehr zu verstecken. Für Unterhaltung sorgten der Entertainer Kay Ray, die Singer Songwriterin Ginger Wade und die Koppellas.
Mehr dazu unter Rund um den CSD. Meine Rede ist hier nachzulesen.

Auf dem Weg ins Grundgesetz!

Die Hamburgische Bürgerschaft hat sich geschlossen für eine Initiative zur Ergänzung des § 3 des Grundgesetzes um das Merkmal der sexuellen Idenität ausgesprochen.
Aus dem ursprünglichen SPD-Antrag vom 13. Juli (Drs. 19/3546) wurde ein interfraktioneller Antrag (Drs. 19/3546, 2. Neufassung), der die Unterstützung aller Fraktionen bekommen hat.
Ich freue mich sehr, dass die Bürgerschaft damit ein wirklich starkes Signal gesetzt hat. Ich hoffe, dass dies insbesondere von der CDU-Bundespartei sowie den CDU-regierten Bundesländern verstanden wird. (Vgl. auch meine Rede in der Bürgerschaft am 3.9.2009 zum Thema.)
Veranstaltung der SPD-Fraktion zum CSD

We are family?

Stand der Dinge

In den letzten Jahren wurde zwar - gerade auch in Hamburg - viel in Hinblick auf die Gleichstellung von Lesben und Schwulen erreicht, trotzdem gibt es noch einiges zu tun, vor allem für die Jüngeren und im Kampf gegen die Homophobie, die auch in der Schule stark verbreitet ist.
Der unsägliche Paragraph 175 wurde in Deutschland erst 1994 restlos abgeschafft, die Hamburger Ehe wurde gerade mal vor 10 Jahren beschlossen. Gleiche Pflichten haben LebenspartnerInnen mittlerweile, gleiche Rechte aber nicht.
Noch ist es nicht so weit, dass Menschen selbst in der ansonsten so weltoffenen Metropole Hamburg ihre sexuelle Identität leben können, ohne Diskriminierung und mehr fürchten zu müssen. Gerade junge heranwachsende Menschen brauchen eine verantwortliche Politik.

Rehabilitierung Verfolgter Schwuler

Erst kürzlich hatte sich der Bundesrat auf Antrag der Länder Hamburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen für eine Rehabilitierung der Opfer des Paragraph 175 StGB ausgesprochen und die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert.

Öffnung der Ehe

Die SPD-Fraktion hat sich klar für eine Öffnung der Ehe ausgesprochen. Anstatt zu warten, bis die Gerichte nach und nach allen verbliebenen Diskriminierungen einen Riegel vorschieben, sollte die Bundesregierung endlich handeln (vgl. unseren Antrag zum Thema.
Jetzt hat der Senat eine entsprechende Bundesratsinitiative gestartet.

Neuer Sprecher

Seit der 20. Legislaturperiode hat die SPD-Fraktion einen neuen Sprecher für Gleichstellung von Lesben und Schwulen: Diese Funktion hat nun Philipp-Sebastian Kühn übernommen.

Mehr zum Thema

Mehr zu meiner politischen Arbeit zu diesen Themen in der letzten Legislaturperiode finden Sie unter den Rubriken Im Parlament,'Reden sowie Pressemeldungen.
30 Jahre CSD in HamburgSPD-Empfang 2010 anlässlich von 30 Jahren CSD in Hamburg: Alle waren herzlich eingeladen, im Großen Festsaal des Rathauses mitzufeiern!

Warum Lesben und Schwule ins Grundgesetz müssen!

Kommt die fraktionsübergreifende Initiative aus Hamburg? Podiumsdiskussion des LSVD.

Lesben und Schwule auf dem Weg ins Grundgesetz

Auf dem Weg in die VerfassungVeranstaltung der SPD-Fraktion im Hamburger Rathaus in der CSD-Woche.
Mit Gabi Dobusch (SPD-Fraktion Hamburg), Axel Hochrein (LSVD Bundesvorstand), Arne Platzbecker (Schwusos Hamburg), Roland Rotermund (Vorstand Hamburg Pride e.V.) und Björn Tschöpe (SPD-Fraktion Bremen).
Podium im Kaisersaal
Podiumsdiskussion zum §3 GG
Gäste der SPD-Fraktion im Kaisersaal

CSD 2008: We are family?

Die SPD-Fraktion hatte anlässlich des CSD 2008 zu einer Podiumsdiskussion rund um Pflegekinder und Adoption eingeladen.
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