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Gabi Dobusch

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

20 Jahre Jugend im Parlament

1994 - 2014

Jugend im Parlament feiert 20-jähriges Jubiläum! Es freut mich sehr, dass auch Jugendliche die Möglichkeit haben, wie die Bürgerschaftsabgeordneten im Rathaus zu arbeiten!

Die Idee, Themen zu finden, sich darüber auszutauschen und Forderungen zu stellen, kommt ursprünglich aus dem Bundestag, wo seit 1981 jährlich Diskussionsforen für Jugendliche stattfanden und seit 2003 im Rahmen der Veranstaltung 'Jugend und Parlament' die Jugendlichen in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen. Hier in Hamburg wurde diese Idee von der Bürgerschaft aufgegriffen und in Zusammenarbeit mit der Bürgerschaftskanzlei und der SchülerInnenkammer realisiert. Jedes Jahr im November können SchülerInnen, StudentenInnen sowie Auszubildende von fünfzehn bis einundzwanzig Jahren aus dem gesamten Stadtgebiet Hamburg im Rathaus die umfangreiche Politik in Hamburg kennenlernen und selbst ein Teil von ihr werden. Die TeilnehmerInnen wählen wie die „echte Politik“ das Präsidium, geben sich ihre Themen und arbeiten in den verschiedenen Ausschüssen zu den selbst gesetzten Schwerpunkten. Fünf Tage haben die neuen Jugend-Abgeordneten dann für ihre Recherchen und Diskussionen, um ihre Beschlüsse am letzten Tag dann in einer Vollversammlung Carola Veit, der Bürgerschaftspräsidentin zu überreichen.

Z.B.: Dieses Jahr engagierten sich die Abgeordneten des Ausschusses für Soziales und Stadtentwicklung für das Thema Wohnraum und Fördermittel für GeringverdienerInnen. Sie bekräftigten ihre Forderungen mit Fakten und Daten über den Sozialwohnungsbau, Mietpreiserhöhungen und Vieles mehr. Oder der Innenausschuss, der sich unter Anderem für das Errichten einer zentralen Spendenstelle einsetzte.

Besonders toll ist natürlich, dass die Ergebnisse nicht einfach zur Kenntnis genommen, sondern später auch in den Ausschüssen der Bürgerschaft mit den TeilnehmerInnen von Jugend im Parlament diskutiert werden. Spannende und wichtige Hinweise werden wir und ich natürlich aufgreifen und weiter entwickeln, damit unsere Stadt für alle Generationen lebenswert bleibt und auch für alle gut regiert wird.
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